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La
Commune. Paris 1871 wird als
"UFO in the audiovisual landscape" beschrieben,
ein Film, der "aus dem Rahmen fällt". Der
Inhalt: die Arbeiterrevolution von 1871 in Paris mit
ihrem Ende als Blutbad – 30.000 getöteten
KommunardInnen.
Der Titel meines Textes zitiert den Regisseur, Peter
Watkins. Er beschreibt La
Commune als Prozess, der sich jenseits der Grenzen
des Rahmens – in der Filmsprache: des Kaders –
bewegt. Wie zeigt
La Commune das Handeln einer Menge, wie verleiht der
Film dieser Menge der ArbeiterInnen eine Form, und wie
wird jenseits dieser Repräsentation wiederum Handeln
(Reflexion und Aktion) möglich? Watkins Frage war, und
auch meine Frage ist: Lassen sich die Prinzipien der
Kollektivität und Selbstorganisation, aber auch die
Widersprüchlichkeiten der Kommune angemessen repräsentieren?
Aus dieser Frage nach angemessener Repräsentation hat
sich ein Film entwickelt, der den tradierten Rahmen von
Produktion und Rezeption auf drei Ebenen verlässt: auf
der Ebene der Form, auf der Ebene des
Produktionsprozesses und auf der Ebene der Distribution
und Präsentation.
I.
La
Commune wurde von Arte und
dem Pariser Musee d'Orsay gefördert. Um, wie ursprünglich
vorgesehen, vom 16mm-Negativ eine 35 mm-Version fürs
Kino zu produzieren, fehlt das Geld, weil Arte die Abmachung
nicht realisiert hat, eine Videoedition herauszugeben
und zu vertreiben, und der Film, 345 Minuten lang, weder
Vertrieb noch Verleih gefunden hat. Gefilmt wurde im
Juni 1999, 13 Tage, der chronologischen Reihenfolge
des Geschehens folgend, in einer leerstehenden Fabrikshalle.
An der Decke der Halle wurden Neonröhren montiert, gleichmäßiges
Licht. So waren Lampen am Boden überflüssig, Kamera
und Ton konnten sich frei durch die Menge bewegen. Das
Set, eine Serie zusammenhängender, ineinander verschachtelter
Räume, repräsentiert das 11. Pariser Arrondissement,
als Arbeiterbezirk während der Kommune ein Zentrum revolutionärer
Aktivität. Zum einen ist es sehr detailgetreu und "realistisch"
gestaltet, gleichzeitig bleiben die Grenzen der Illusion
sichtbar. Außenräume deklarieren sich als Innenräume,
das Set changiert permanent zwischen "der Illusion"
des Films und "der Realität" der AkteurInnen.
Es wirkten mehr als
220 Menschen aus Paris und Umgebung mit, 60% ohne schauspielerische
Erfahrung, u.a. Arbeitslose, Sans-Papiers aus Algerien
und Marokko, die meisten aus verschiedenen linken Zusammenhängen,
aber auch Leute aus dem rechten Lager.
Zunächst recherchierten die AkteurInnen ein Jahr lang
die Geschichte und ihre eigene Rolle – unterstützt vom
Research-Team des Films.
Danach wurde in Gruppen weiter über Hintergründe und
Handlungsmotive der Rollen diskutiert, und über Parallelen
zwischen der damaligen und heutigen politischen Situation.
Während der 13 Tage Dreh wurde weiterdebattiert: untereinander,
mit Watkins, und dem Team: darüber, was man sagen würde,
wie man fühlen könnte, wie auf historische und aktuelle
politische Ereignisse reagieren. Die Ergebnisse dieses
Austausches wurden schließlich vor der Kamera improvisiert.
Universal
Clock,
eine Dokumentation über die Entstehung von La Commune zeigt Watkins, wie er den rechten Historiker Foucart instruiert:
"You don't have to search for a position, I want
you to be yourself." Aber wer ist "nur er"?
Ich frage mich, inwiefern Watkins einerseits das sogenannte
"Lernen aus der Geschichte"
für linke und rechte AkteurInnen unterschiedlich bewertet
(war es so, dass die einen ihre Positionen in langen
Diskussionen fanden und veränderten, und die anderen
einfach nur "sie selbst" sein sollten?), wie
andererseits der Austausch zwischen linken und rechten
Gruppierungen während des Produktionsprozesses ausgesehen
hat. Ebenfalls in Universal
Clock ist zu sehen, wie Watkins einem Akteur die
explizite Anweisung gibt, in die Kamera zu schauen:
"... it's not natural otherwise". Wieder stellt
sich die Frage nach seinen, aber auch unseren Vorstellungen
von "authentischem" Agieren vor einer Kamera.
Welche Form darf die Improvisation von Laien haben?
Welche Bilder betrachten wir als "natürlich"
und "improvisiert"? Welche Bilder sehen wir
in La Commune?
Es gibt keine zentrale
"Heldenfigur". Heldin ist eine Menschenmenge
mit ihren Stärken und Widersprüchen. Lange Kamerafahrten
von Gruppe zu Gruppe, mit Weitwinkel aufgenommen, immer
mehr als drei Menschen im Bild, fischen einzelne Diskussionen
aus der Menge und dem - die Menge latent und permanent
repräsentierenden - konstanten Lautstärkepegel und Tumult.
Diese Form vermittelt eine soziale Dynamik, sehen wir
doch im Gegensatz zu Close-ups - zur Repräsentation
der Individualität von HeldInnen - die Hoffnung einer
Menge, deren Ängste, Wut, Debatten, Differenzen, Konflikte
- und Bewegungen zwischen all diesen Zuständen. La
Commune zeigt weniger Action als emotionale Zustände
und Reflexion vor dem Hintergrund politischer Kämpfe.
Watkins' anachronistische
Strategie, zwei Fernseh-Teams in die Handlung zu integrieren,
die mehr als 50 Jahre vor der Erfindung des Fernsehens
spielt, stellt die Frage nach einer veränderten, emanzipatorischen
Rolle von Medien. So gibt es das staatliche, eindimensionale
Versailles-TV mit Experteninterviews und ideologischen
Kommentaren, und es gibt das Kommunefernsehen, wo hauptsächlich
KommunardInnen, aber auch Bürgerliche und Klerus zu
Wort kommen. Die beiden Fernseh-Teams spielen eine zentrale
Rolle in der Strukturierung des Films um seine "kollektive
Protagonistin" (die Menge), denn es ist die Fernseh-Berichterstattung,
die die einzelnen Szenen miteinander verbindet, keine
lineare, geordnete Handlung. Das Geschehen wird oft
von JournalistInnen unterbrochen, die mit Beteiligten
Interviews machen. Ab und zu werden die Interviews wiederum
von der voranschreitenden Geschichte unterbrochen. Zum
Teil sind es historische Figuren, die zu Wort kommen,
zum Großteil aber ist es die anonyme Menge der ArbeiterInnen;
die Perspektive ist die "der Geschichte" von
unten.
Der Film zeigt die
Menge, oft mit "Unordnung" im negativen Sinn
assoziiert, als begehrende, vielfältige konstituierende
Macht. Ein General der Regierungsarmee sagt in La
Commune: "Das ist die totale Unordnung. Die
Kommune verbreitet Unordnung, so einfach ist das. Wir
stellen Ordnung her. Die Franzosen verstehen das. Kein
Volk der Welt hat Lust, in Unordnung zu leben. Wir garantieren
die Ordnung." Der Film repräsentiert nun ein Bild
der Un-Ordnung, das sich dieser Ordnung entzieht, Raum
selbstbestimmten Handelns und Verhandelns.
"Wir sind uneinig, das ist schlecht. Nein, das
ist gut, das ist Bewegung", heißt es in Bertolt Brechts
Theaterstück Die
Tage der Commune. Watkins' Film gibt dieser Bewegung
eine adäquate Form – und einen passenden Entstehungsprozess,
der wiederum eng mit Fragen der Form verwoben ist.
II.
In Brechts epischem
Theater produzieren Verfremdungseffekte "Aussetzer",
die für Publikum und
DarstellerInnen Raum zur Reflexion bieten sollen. Und
die Reflexion äußert sich (im besten Fall), laut Brecht,
als "Debatten", "verantwortliche Entschließungen",
"Versuche begründeter Stellungnahme".
La Commune
repräsentiert die Suche nach einer Meinung, und die
Suche nach einer passenden Sprache dafür. Und zwar nicht
nur auf der Ebene der Form,
sondern auch auf der Ebene der Aktivitäten der AkteurInnen.
Im gesamten Produktionsprozess lassen sich drei einander
überlappende Phasen ausmachen: vor den Dreharbeiten,
währenddessen und danach. Der wichtigste Aspekt des
Davor war die Bitte an die AkteurInnen, an einer Recherche
zu einem Schlüsselereignis aus ihrer eigenen Geschichte
teilzunehmen. Es geht also um Geschichtsschreibung,
um Sprache und um die Fähigkeit zu handeln. Ihre "Parole"
haben die AkteurInnen zum Großteil selbst entwickelt.
Der ganze Film kreist um eine kollektive Suche nach
einer Sprache, die die eigenen Wünsche und Forderungen
vermitteln kann. Im historischen Gewand sprechen die
AkteurInnen über ihre eigene Situation und entwickeln
gemeinsam Handlungsstrategien.
Der Film bietet ihnen ein Podium, neue Gefühle und Haltungen
zu entwickeln, neue Gedanken zu denken, und Sprache/Denken
und Handeln als eine
Handlung auszuprobieren. Gegen Ende des Films formuliert
eine Akteurin, was aus ihrer Sicht die Teilnahme an
La Commune
vom Mitwirken an einer herkömmlichen Film- oder Theaterproduktion
unterscheidet: "Im Film steht man ... auf den Barrikaden,
und man ist in einen Kampf verwickelt, in einen ...
physischen Kampf. Sobald die Kamera kommt und man sprechen
muss, wird es sehr schwierig, denn das Denken muss mit
der Handlung übereinstimmen. In so einer Arbeit liegt
die Möglichkeit des Wandels. (...) Der Wandel hängt
vor allem davon ab, ob es uns gelingt, unser Denken
und Handeln in Einklang zu bringen und für unsere Ideale
zu kämpfen. Und das muss nicht unbedingt mit physischer
Gewalt sein." Patrick
Murphy, Watkins' Biograph, hat etwas pathetisch formuliert:
"Watkins' cast do not act
in the normal sense of the word – they
become."
Sie werden.
Das Handeln der AkteurInnen
wird gegen Ende des Films immer freier, nicht nur in
den Interviews mit JournalistInnen, auch in langen Diskussionen
untereinander. Diskutiert werden die sozialen und wirtschaftlichen
Ungleichheiten heute und die Frage der Hilfe. Ist es
nicht besser, sich mit den Strukturen der Gewalt auseinander
zu setzen und sie zu verändern, als über Hilfe für
"die anderen" nachzudenken? "I have used my own work", schreibt Watkins, "to demonstrate
the possibilities for working with the public to develop
alternative media processes, in order to change the
existing system."
Im Film sagt eine Akteurin: "Sie
bleiben eine Bourgeoise, die den Armen helfen will.
So macht man keine Revolution." Es geht offensichtlich
um das Bedürfnis nach Veränderung gesellschaftlicher
Strukturen, nicht um Hilfs-Bedürftigkeit. Brecht schrieb
dazu: "Wenn keine Gewalt mehr herrscht, ist keine
Hilfe mehr nötig. Also sollt ihr nicht Hilfe verlangen,
sondern die Gewalt abschaffen. Hilfe und Gewalt geben
ein Ganzes. Und das Ganze muss verändert werden."
"Unfortunately,
even within the ranks of those leading protest against
globalization", kritisiert Watkins die seiner Meinung
nach oft medien-unkritischen Positionen von VideoaktivistInnen,
"many people apparently cannot identify the media
as being a crucial part of the problem! More precisely,
they appear reluctant to debate media form and process,
or interactive communication with the public; they continue,
instead, to produce monoform videos and films about
their protest work, and the problems of globalization."
Der Schlüssel liegt für ihn in der Aktivierung der Menge
auch im Kontext der Bilderproduktion: "Individuals
and community groups can and should play a direct role
in deciding and creating what they see via the audiovisual
media."
In der fast sechsstündigen
Handlung des Films
geht es immer wieder darum, einen eigenen Raum, eine
eigene Stimme, eigene Bilder herstellen zu können: Einen
Raum für die "Union des Femmes" im Rathaus,
eine eigene Zeitung für die Frauen, eigenes Fernsehen
für die KommunardInnen. "Wir wollen nicht mehr
schweigen", heißt es. "Wir wollen Kritik üben
können." Das Kommune-Fernsehen geht dementsprechend
mit dem Titel auf Sendung: "Kommune Fernsehen.
Jeder redet von der Kommune". Mit der Zunahme repräsentativer
Politik innerhalb der Kommune treten aber auch die gewohnten
Probleme filmischer Repräsentation auf. So müssen die
JournalistInnen im Film diskutieren, ob sie die Idee
der Kommune, einen Wohlfahrtsausschuss einzurichten,
in ihrer Sendung erwähnen (und die Kommune damit in
ein schlechtes Licht rücken) sollten, oder nicht.
Die Kommune hat 1871
sukzessive einzelne Positionen ausgegrenzt und Hierarchien
errichtet: Erst wurde beschlossen, Sitzungen unter Ausschluss
der Öffentlichkeit abzuhalten, dann kam es im Zuge der
drohenden Niederlage zur Bespitzelung sogenannter "verdächtiger"
Personen, schließlich wurden kommune-kritische Zeitungen
verboten, und von kommune-freundlichen Zeitungen Fehlinformationen
verbreitet. "Wir wollen keine Autorität, die die
ganze Macht hat," sagt eine Akteurin im Film zu
den zwei ReporterInnen von Kommune-TV. "Ihr seid
das einzige Medium, das die Analphabeten erreicht, ihr
seid unentbehrlich geworden, euch glaubt man alles.
Das wollen wir nicht mehr! Diese ständige Opposition
muss aufhören: Hierarchie wird mit Macht bekriegt und
umgekehrt; und es wird so lange gekämpft, bis einer
ganz oben sitzt, um die nächste Diktatur zu errichten.
Es bleibt alles beim Alten." Seit einigen Jahren
sind bei Anti-Globalisierungsdemos regelmäßig hunderte
Menschen mit Videokameras zu sehen, die das Geschehen
dokumentieren, Polizeiübergriffe filmen und die Bilder
- allgemein zugänglich - ins Netz stellen. Hier findet
auf der Ebene der Nutzung eine Demokratisierung des
Mediums statt. Aber auf der Ebene der Definition von
Bildern bleibt alles beim Alten: Kampf um Bilder, die
"die Wahrheit", "die Geschichte"
erzählen sollen.
La
Commune wirft immer wieder
die Frage auf, inwiefern Filmen eine revolutionäre Handlung
sein kann. Wie wichtig ist die Repräsentation der Revolution?
Kann "Schauen" mehr sein als Voyeurismus?
"Mich kotzt an, dass sie hier rumstehen und ständig
filmen und dabei ist ihnen alles scheißegal! Ob Film
oder Realität, ihr glotzt bloß! Dagegen will ich kämpfen!",
schreit eine Akteurin auf den Barrikaden. Der Widerstand
wendet sich damit schließlich auch gegen Watkins selbst.
Der gesamte Film ist mit einer einzigen Kamera gedreht,
die - im Gegensatz zu den interviewenden JournalistInnen
- nie ins Bild gesetzt wird. Die Kamera/der Regisseur
ist der blinde Fleck des Films: Zur Debatte steht vieles,
was nicht zur Debatte stand, war die Hierarchie zwischen
Regisseur und AkteurInnen. Diese beschwerten sich u.a.
über Watkins' Methode der Plansequenzen: die Kamera
fährt zehn Minuten lang von einer Gruppe zur anderen,
und sobald die Kamera da ist, braucht es Artikulation
auf Biegen und Brechen. Einige fanden die Praxis, Mikrofone
vor den Mund gehalten und - immer schneller als gewollt
- wieder entzogen zu bekommen, frustrierend. In diesem
Zusammenhang forderte die "Union des Femmes"
für sich eine halbstündige Diskussion, ohne Schnitte,
mit allen TeilnehmerInnen im Bild, und Watkins ging
darauf ein: Die Form des Films hat sich aus dessen Produktionsprozess
entwickelt, der es AkteurInnen ermöglicht hat, ihre
Situation zu formulieren und selbstbestimmt Veränderungen
in Angriff zu nehmen. Und das wirkte sich auch auf die
Länge des Films (sechs statt zwei Stunden) aus. Dem
noch weiter gehenden Anliegen einiger AkteurInnen, ihre
eigenen Vorstellungen von "direct public involvement"
in einen kollektiven Filmprozess münden zu lassen und
den Film gemeinsam zu Ende zu drehen, entsprach Watkins
aber nicht. "I
remain anchored in traditionally hierarchical practices.
(...) I believe", äußert sich Watkins zur Problematik
der Hierarchie, "that La Commune gives examples of both, egocentric and open, pluralistic
forms. It is the role of La
Commune to pose these issues for open discussion
on a community, workplace, classroom level."
III.
Neben Form und Produktionsprozess
ist es vor allem die alternative Idee der Distribution
und Präsentation, die vollends über den "rectangular
frame" hinausgeht.
"... die Straße
gehört uns. Diese Straße gehört uns", schreit eine
Akteurin in La
Commune. Aus der Kommunikation der AkteurInnen untereinander
entstand der Verein Le
Rebond pour la Commune. Auf
der eigenen Website definiert Le
Rebond seine Ziele so: "Seeing the difficulties
which a film of such scope encounters, the insidious
censoring by Arte on TV and their refusal to distribute
the film on video, and the refusal of French film distributors
to release the film asks questions of our capacity to
prolong and develop the process of resistance and participation.
This is why our association sets itself the objective
to initiate collective projects and debates around the
questions which La Commune raises for us: To create free speech, with or without the
institutions."
Die AkteurInnen blieben auch
nach den Dreharbeiten in Kontakt; über ihre Website
vertreiben sie Videos und DVDs, Pressematerial, Bücher,
Texte zum Film, einen Teaching Guide in Englisch und
Französisch für mögliche Screenings an Schulen, und
eine Ausstellung zum Film mit zehn Stellwänden. Im Rahmen
ausgedehnter Präsentationstourneen bis nach Afrika und
Südamerika, aber auch europaweit, organisiert Le Rebond Diskussionen und Workshops (u.a. mit HistorikerInnen aus
dem Research-Team, AkteurInnen, ProduktionsassistentInnen).
So ist der Fokus der Aktivitäten der Gruppe nicht nur
die Distribution des Films: Es geht vor allem darum,
den Prozess jenseits des Produkts bekannt zu machen
und zu erweitern.
Form, Produktions-
und Distributionsprozess generieren für beide,
AkteurInnen und RezipientInnen, Reflexions-, Sprach-
und Handlungsräume, die tradierte hierarchische Strukturen
filmischer Produktion und politischer Organisation reflektieren
und potentiell verändern. "Le
Rebond", sagt Watkins auf seiner Website, "is
undoubtedly the most important ongoing development in
the process of any film I have made – and shows that
it is entirely possible to create processes within the
audiovisual media which can move beyond the limitations
of the rectangular frame."
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